Zwischen 1900-1904 entstanden die Neubauten der Landesstrafanstalt im historisierenden Baustil. Sowohl die Gebäude als auch die Gefängnismauer wurden aus gelben Klinkern errichtet. Es entstanden zudem große Freiflächen mit doppelreihigen Kastanienalleen. Die Gesamtanlage der historischen Hafthäuser, inkl. der Gefängnismauer, bilden ein Flächendenkmal.
Das geplante Gebäude soll der Unterbringung von 20 weiteren Plätzen für Sicherungsverwahrte dienen, sowie für dienende Sport- und Therapieräumlichkeiten. Weiterhin sind Büro- und Diensträume für das Aufsichts- und Betreuungspersonal vorgesehen.
Über ein Verbindungsbauwerk soll der Neubau mit dem bestehenden Haus 2 verbunden werden. Dieser soll einen barrierefreien Übergang zwischen beiden Häusern und die Fluchttreppe des Haus 2 beherbergen.